FAQ - Häufig gestellte Fragen

Wann ist der beste Zeitpunkt für ein Babybauch-Shooting?

Je nach Babybauchgröße und Wohlbefinden, in etwa zwischen der 28. und 36. Schwangerschaftswoche. Am besten meldest du dich ein paar Wochen vor deinem Wunschtermin bei mir, dann können wir gerne einen Termin fixieren. Bei gleichzeitiger Buchung eines Schwangerschafts- und Newborn-Shootings gibt es einen Rabatt von 5% auf den Gesamtpreis!

Wann ist der beste Zeitpunkt für ein Neugeborenen-Shooting?

Für das Baby und den Fotografen ist der ideale Zeitpunkt für ein Neugeborenenshooting so früh wie möglich – am besten nur wenige Tage nach der Geburt. Dann schlafen die Kleinen im Regelfall noch sehr viel und lassen sich problemlos umziehen und umpositionieren. Auch Babyakne und Bauchschmerzen können später zu einem Problem werden. Außerdem verändern sich die Kleinen wirklich so schnell, nach 4 Wochen gelten sie auch offiziell nicht mehr als Neugeborene sondern als Säuglinge.

Für die frischgebackenen Mama`s kann dieser frühe Zeitpunkt allerdings Stress bedeuten. Alleine die erste Autofahrt stellt für manche eine große Hürde dar, manche werden von Hormonen geplagt oder haben Schmerzen vom Kaiserschnitt oder Milcheinschuss. Doch Stress gilt es tunlichst zu vermeiden, denn den sieht man auf den Bildern und er überträgt sich auf das Baby. So ein Shooting soll schließlich auch eine tolle Erfahrung für die ganze Familie werden und kein lästiger Pflichttermin.

Um diese Probleme zu vermeiden rate ich dazu, sich gedanklich schon vorher mit dem Szenario auseinanderzusetzen. Gerne können wir den Ablauf im Vorhinein besprechen und Accessoires auswählen. Außerdem sollte sich die Familie ein bequemes und knitterarmes Outfit im selben Stil und Farbton für Mama, Papa und evtl. Geschwister schon vor der Geburt bereitlegen. Dem Baby kannst du einen schlichten Body in neutraler oder zarter Farbe anziehen (+ Ersatzbody), ansonsten brauchst du keine extra Kleidung mitzubringen und dich um nichts zu kümmern. Ich habe sehr viele Neugeborenen-Outfits, Tücher, Hintergründe und Accessoires, die ich für das Shooting zur Verfügung stelle. Das Studio wird wohlig warm beheizt, es gibt etwas zu trinken und natürlich Sitz- und Stillplätze.

Was soll ich anziehen?

Am besten etwas, worin du dich wohl fühlst. Günstig wirken neutrale oder zarte Farben wie z.B. weiß, hellblau, rosé oder Brauntöne. Ungünstig wirken wilde Muster und Aufdrucke. Bei Fotos mit mehreren Personen macht es einen harmonischeren Eindruck, wenn der Stil und vor allem die Farben aufeinander abgestimmt sind, z.B. indem alle eine blaue Jeans und ein helles Oberteil tragen. Ganz toll wirken auch kleine Accessoires wie ein Hut, Hosenträger, eine Schleife im Haar o.ä. Für Babybauch-Aufnahmen eignen sich einfarbige, anliegende Oberteile – ruhig auch in kräftigeren Farben, Blusen zum Öffnen, Kleider im „Baby-Doll-Stil“ sowie schöne Unterwäsche und Tücher. Für meine kleinsten Kunden steht eine große Auswahl an Outfits, Tücher, Accessoires, Körben, Möbel und Hintergründen zur Verfügung.

 

Wie muss ich mich auf ein Shooting vorbereiten?

Bei Fotoshootings mit viel Haut sollte direkt vor dem Termin keine einschneidende Kleidung getragen werden. Generell zu empfehlen ist ausreichend Schlaf, ein Peeling, frisch gewaschene Haare, knitter- und fusselfreie Kleidung sowie gepflegte Nägel. Wer sich sehr unsicher fühlt, kann sich vor dem Shooting Beispielbilder ansehen oder sogar vor dem Spiegel verschiedene Posen austesten. Aber keine Angst, im Regelfall wirkt Natürlichkeit am besten, außerdem gebe ich bei Bedarf Hilfestellung. Schlussendlich ist es das wichtigste, allfällige Wünsche und Erwartungen vorab zu besprechen und beim Shooting  entspannt und spontan zu sein.

Was passiert im Krankheitsfall?

Eine ernsthafte Erkrankung oder technische Gebrechen fallen für mich in die Sparte „höhere Gewalt“. Niemand wird freiwillig krank, daher gibt es in diesem Fall, egal ob der Kunde oder der Fotograf erkrankt, gegenseitig keinerlei Entschädigungen oder Kostenforderung. Sofern möglich, wird das Shooting zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt. In allen anderen Fällen werden abhängig vom Zeitpunkt der Absage bis zu 50% der Kosten in Rechnung gestellt.

Was, wenn das Endergebnis nicht meinen Erwartungen entspricht?

Dann ist höchstwahrscheinlich etwas in der Vorbereitung oder Kommunikation schief gelaufen. Fotografie ist ein Kunsthandwerk. Kunst hat sehr viel mit Geschmack zu tun und Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Umso wichtiger ist es, dass Kunden sich im Vorhinein ein Bild vom Fotografen und seinen Werken machen und offen  ihre Erwartungen kommunizieren. Grundsätzlich gilt: Einen Ersatzanspruch wegen reinem Nichtgefallen (ohne grobe technische Mängel) gibt es leider nicht, aber: Gefallen die Beispielbilder, wurden die persönlichen Wünsche klar formuliert und kommen keine äußeren (nicht in der Macht des Fotografen liegenden) Umstände hinzu, kann man diesen „worst case“ nahezu ausschließen.

Familienfotos - was ist zu beachten?

Familien- bzw. Gruppenfotos empfehle ich  im Freien, idealerweise im Frühling oder Herbst. Dort sind die Gegebenheiten deutlich günstiger und die Möglichkeiten vielfältiger als im Studio oder bei Minusgraden. Die Bilder wirken natürlicher und es ergibt sich selbst bei einer größeren Personenanzahl keine Platzproblematik. Im Regelfall werden sowohl Einzelaufnahmen als auch Gruppenfotos gemacht. Detailwünsche können selbstverständlich individuell abgestimmt werden.

Wie funktioniert das mit den Bildrechten und Veröffentlichungen?

Grundsätzlich gibt es einmal das Urheberrecht. Dieses Recht entsteht durch die Schaffung eines Werkes, d.h. es liegt immer beim Fotografen, gilt Zeit Lebens und kann nicht übertragen werden. Dann gibt es das „Recht am eigenen Bild“. Dieses Persönlichkeitsrecht schützt die abgebildete(n) Person(en) vor ungewollter Veröffentlichung, kommt jedoch nur zu tragen, wenn eine Person auf einem Bild eindeutig erkennbar ist. Durch Nutzungsrechte wird z.B. geregelt, ob ein Kunde, wie lange und unter welchen Bedingungen ein Foto verwenden darf.

Bekomme ich die Originalbilder?

Bei dieser Frage spalten sich die Meinungen. Vielen Kunden ist es wichtig alle Bilder von einem Shooting zu erhalten; die meisten Fotografen sind ganz klar dagegen. Dafür haben beide Seiten gute Gründe. Ein unbearbeitetes Bild kann man sich vorstellen, wie ein Haus ohne Verputz – die Basis ist zwar vorhanden, aber es ist eben unfertig und nicht für die Öffentlichkeit vorgesehen. Ein Model präsentiert sich schließlich auch nicht ungeschminkt und in unvorteilhafter Jogginghose auf dem roten Teppich. Dass unbearbeitete Originaldateien also nicht diesen „Wow-Effekt“ liefern wie ein fertig bearbeitetes Bild, muss klar sein. Wenn das aber der Fall ist, sehe ich kein Problem darin, Privatkunden diese Bilder  für private Zwecke auszuhändigen. Unbearbeitete Bilder dürfen jedoch ausdrücklich nicht veröffentlich werden, weder in sozialen Medien noch in sonstiger Weise.